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Streuobstwiesen

 

Streuobstwiesen sind Zeugnisse eines traditionellen, extensiven Obstanbaus. Charakteristisch sind flächige, hochstämmige Obstbaumbestände. Auf einer Streuobstwiese stehen Bäume unterschiedlicher Obstarten und Sorten sowie verschiedenen Alters. Der grünlandartige Unterwuchs macht eine Mehrfachnutzung des Geländes möglich, z.B. als Weide. Zusätzlich bieten Streuobstwiesen vielen Tieren einen Lebensraum, z.B. der Honigbiene und verschiedenen Spinnenarten.

Im Naturpark sind Streuobstwiesen über das gesamte Gebiet verteilt. Hier vorkommende Apfelsorten sind z.B. der Oberlausitzer Nelkenapfel, der Kaiser Wilhelm oder die Oberlausitzer Muskatrenette. Ein  sehr schönes Beispiel ist eine Streuobstwiese neben der Almankawiese in Oybin (Bild).

Nach §26 des SächsNatSchG stehen Streuobstwiesen unter Schutz.

Quellen: /3, /25, /26