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Die Lausche ist der höchste Berg Deutschlands östlich der Elbe und somit auch des Zittauer Gebirges. Markantes Merkmal ist der recht spitz zulaufende Kegel. Ihr Gipfel befindet sich auf der deutsch-tschechischen Grenze.

Dies weist schon auf die Geschichte als ehemaliger Vulkan vor 26-28 Millionen Jahren hin. Auf einem Sockel aus Sandstein erhebt sich eine deutlich abgesetzte Phonolithkuppe (der ehemalige Schlot), um die sich Basalte und Tuffe ablagerten.

Als wertvoller Lebensraum für viele seltene und gefährdete Arten wurde die Lausche sowohl zum Naturschutzgebiet als auch zum Teilgebiet des FFH-Gebietes „Hochlagen des Zittauer Gebirges“ erklärt.

Im Jahre 1923 wurde auf dem Gipfel eine Gaststätte errichtet, die auch regen Zuspruch fand. Nachdem sie erweitert und ausgebaut wurde, fiel sie jedoch 1946 einem Brand zum Opfer. Seit dem ist der Gipfel unbebaut.
Beliebt ist der Nordosthang der Lausche als Skigebiet mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.


Panorama-Standort: Lausche

Auf die Lausche führen zu Beginn mehrere Wege. Der schönste (und steilere) geht von Waltersdorf aus über die Lauschewiesen, durch einen Laubwald und an einem Landschulheim vorbei. Die bequemere Variante führt über einen Asphaltweg an einem Hotel vorbei. Der Gipfel ist von deutscher Seite jedoch nur durch einen einzigen Weg erreichbar, der sich in Serpentinen dem Gipfel nähert. Von tschechischer Seite beginnt man am besten in Myslivny (Jägerdörfel) mit dem Aufstieg.
Wer oben angekommen ist, wird bei gutem Wetter mit einem Blick auf das tschechische Lausitzer Gebirge und die südliche Oberlausitz belohnt.

Die Lausche

Historische Ansicht von Waltersdorf mit der Lausche (1969)

Quellen: /6, / 7, / 9, / 12